Meine besten Alltagshelfer – so wird unser Familienalltag mit zwei Kindern leichter ❤️
Manchmal sind es gar nicht die großen Anschaffungen, sondern die kleinen Dinge, die den Unterschied machen.
Mit einem fast Schulkind und einem Baby habe ich gelernt: Es gibt keine perfekte Mama – aber es gibt viele kleine Tricks, Routinen und Gewohnheiten, die den Alltag entspannter machen.
Einige meiner Mom-Hacks kosten keinen Cent, andere waren jeden Euro wert. Und ganz ehrlich? Wir sind keine perfekte Familie. Unser Abstellraum ist chaotisch, die Garderobe sieht oft aus wie nach einem kleinen Sturm und mein Kaffee wird trotzdem regelmäßig kalt. 😄
Aber genau das ist vielleicht der wichtigste Tipp überhaupt: Es muss nicht perfekt sein – es muss nur funktionieren. Vielleicht ist ja auch für deine Familie die ein oder andere Idee dabei.
⭐ 1. Unser Morgenritual
Ein guter Morgen macht oft den ganzen Tag leichter.
Wenn Joko früh wach wird, schalte ich unseren Sternenhimmel ein. Die bunten Lichter faszinieren ihn jedes Mal aufs Neue und ich bekomme oft noch ein paar Minuten zum Wachwerden.

Unser Familienbett erleichtert uns außerdem die Nächte enorm. Ich kann Joko nachts stillen, ohne aufzustehen. Besonders süß finde ich, dass Noah seinen kleinen Bruder manchmal ganz automatisch beruhigt und ihm zuflüstert:
„Pssst… alles gut. Schlaf weiter.“
Und wenn ich dann aufstehe, wartet schon der Kaffeevollautomat auf mich. Auch wenn der Kaffee meistens trotzdem kalt wird, bekomm ich auf Knopfdruck einfach einen heißen Neuen 😄
👶 2. Unsere liebsten Baby-Alltagshelfer
Im ersten Babyjahr gab es einige Dinge, die uns den Alltag unglaublich erleichtert haben.
Gerade im Alltag liebe ich es, beide Hände frei zu haben un dtrotzdem mein Baby ganz nah bei mir zu haben und Joko schläft so gut ein in unserer Trage.
In den ersten Monaten war unser Spielbogen Gold wert. So konnte ich kurz etwas im Haushalt erledigen. Und ein Spielzeug, das erstaunlich lange interessant bleibt und immer wieder bespielt wird ist unser Motorikwürfel.

An unsere Babyschale habe ich eine Spieluhr gehängt, die liebt Joko bis heute. Mittlerweile kann er sie sogar selbst anschalten.
🧒 3. Was unseren Großen beschäftigt
Nicht jedes Spielzeug bleibt lange spannend. Diese Dinge funktionieren bei uns seit Jahren:
🚂 Holzeisenbahn: wird immer wieder aufgebaut. Mal fährt sie durchs Wohnzimmer, mal entstehen Brücken, Tunnel oder ganze Städte. Das Schöne daran: Noah kann alleine kreativ werden und inzwischen sitzt Joko oft daneben und schaut begeistert zu oder schiebt schon die ersten Waggons.
🟨 LEGO® DUPLO: das Besondere daran ist, ein Teil unserer Steine ist tatsächlich noch aus meiner eigenen Kindheit. Mein Papa hat sie all die Jahre aufgehoben und heute spielen meine Kinder damit. Ich finde diesen Gedanken unglaublich schön. Dieselben Steine, mit denen ich früher gespielt habe, liegen heute in den Händen meiner Jungs. Manche Spielsachen sind eben zeitlos und begleiten gleich mehrere Generationen.
🧱 Magnetbausteine: mit ihnen beschäftigt sich Noah schon sehr lange und sie waren mit in Thailand, mittlerweile haben wir noch welche, die kleiner sind und bald mit nach Albanien reisen dürfen.
🎵 Toniebox: die würde bei uns Tag und Nacht laufen, wenn es nicht die Regel gäbe !Keine Medien am Essenstisch!
📚 Bücher aus der Bibliothek: wenn Noah Fernsehen möchte, frage ich oft:
„Hast du eigentlich schon alle Bücher angeschaut, die wir aus der Bibliothek mitgebracht haben?“ Erstaunlich oft wendet er sich dann einem Buch zu und versinkt minutenlang. Noah freut sich jedes Mal auf unseren Bibliotheksbesuch. Ich kaufe aber auch super gern eigene Bücher, die wir besonders lieben oder immer wieder lesen. Deshalb verlinke ich euch hier unsere aktuellen Lieblingsbücher.

🪜 Lernturm (selbst gebaut aus IKEA-Hockern): fast täglich im Einsatz und bald kann ihn auch Joko nutzen.
🍽️ 4. Kleine Spielecken im Haus
Eine unserer besten Entscheidungen war ein kleiner Spielteppich mit einem Regal direkt in der Küche. Während ich koche oder wir Erwachsenen noch in Ruhe zu Ende essen, können die Kinder direkt neben uns spielen. Sie sind mittendrin statt ausgeschlossen – und ich muss nicht ständig zwischen Küche und Wohnzimmer hin- und herlaufen. Meine Kinder möchten meistens einfach dort sein, wo auch ich bin.
Deshalb gibt es bei uns kleine Spielecken.
🍳 In der Küche liegt ein Spielteppich mit einem kleinen Regal.
🛁 Im Badezimmer steht ein kleiner Korb mit Spielsachen, wie einem Badepuzzle und Meerestieren.
So kann ich kochen oder mich fertig machen und die beiden Jungs spielen trotzdem direkt neben mir. Und zudem sind große Geschwister die besten Animateure überhaupt.


🍎 5. Unsere Küchen-Hacks
Seit ich einen Essensplan schreibe, überlege ich deutlich seltener, was wir kochen. Diese Frage hat mich so genervt „Was essen wir heute Abend?“
Hungrige Kinder können erstaunlich ungeduldig sein. Deshalb versuche ich, immer etwas Gesundes griffbereit zu haben. Besonders praktisch finde ich selbstgemachte Muffins, die ich portionsweise einfriere. So habe ich innerhalb weniger Minuten einen Snack parat – egal ob zu Hause oder für unterwegs.
Unsere Favoriten:
🍌 Banane-Apfel-Muffins
(2EL Haferflocken, 2 Eier, 1 Banane, 1 geriebener Apfel, 1 EL Mandelmus, etwas Zimt)
🐟 Fisch-Karotten-Muffins
(150g gegarter Lachs, 2 Eier, 1 geriebene Möhre, 4 EL Haferflocken, 1 EL Frischkäse)
– 180 °C Ober-/Unterhitze, 20–25 Minuten backen
Wenn das Wetter schön ist, essen wir außerdem unglaublich gerne spontan auf unserer wunderschönen Terrasse. Und während der Thermomix das Essen übernimmt, habe ich Zeit für die Kinder.
🏡 6. Ein Zuhause, das den Alltag leichter macht
Bevor Joko geboren wurde, sind wir vom 4. Stock ins Erdgeschoss gezogen. Kinderwagen, Einkäufe oder ein schlafendes Baby müssen nicht mehr vier Etagen getragen werden.
Außerdem wohnen wir inzwischen mitten in der Innenstadt. Supermarkt, Rossmann, Spielplatz, Bäcker. Alles erreichen wir zu Fuß. Das spart jeden Tag Zeit und Nerven.
Mit Kindern liegt gefühlt ständig irgendwo Sand, Krümel oder Erde. Unser Saugroboter nimmt mir diese tägliche Aufgabe ab und ich freue mich jedes Mal, wenn ich den Boden sauber vorfinde.
🧺 7. Systeme statt Perfektion
Ich bin definitiv keine Ordnungsqueen. Wenn ihr unseren Abstellraum oder unsere Garderobe sehen würdet, wüsstet ihr sofort, was ich meine. 😄
Aber ich brauche gar keine perfekte Wohnung. Ich brauche funktionierende Systeme. Jeder hat seinen eigenen Platz. Windeln, Feuchttücher, Wechselkleidung und Snacks liegen bei uns immer griffbereit in kleinen Körben. Das spart jeden Tag Zeit.
Noah kennt seinen Kleiderschrank und weiß genau, wo T-Shirts, Hosen oder Socken liegen. Das hilft übrigens auch seinem Papa, weil jeder sofort weiß, wo was hingehört. Ich sortiere Kleidung nach Größen vor und räume regelmäßig aus. Alles, was zu klein geworden ist, verkaufe ich über Vinted oder spende es an den Verschenketisch auf meiner Arbeit.
Mein Ziel ist also gar nicht, dass jederzeit Besuch kommen könnte. Mein Ziel ist, morgens nicht zehn Minuten nach einer Mütze suchen zu müssen. 😄
📝 8. Meine Organisations-Hacks
Mein Kopf ist oft voller kleiner und großer Aufgaben: Termine kommen direkt in den Google-Kalender, Einkäufe, Blogideen oder Dinge, die ich nicht vergessen möchte, schreibe ich fast alles auf eine To-do-Liste. Einmal aufgeschrieben bleibt mein Kopf frei und mich auf das zu konzentrieren, was gerade wichtig ist. Ich liebe es außerdem, erledigte Punkte durchzustreichen – das motiviert mich jedes Mal aufs Neue. Ohne Listen würde ich wahrscheinlich die Hälfte vergessen.
Zudem sammele ich Geschenkideen das ganze Jahr über. Wenn Noah irgendwo sagt: „Mami, das wünsche ich mir.“ …kommt es sofort auf meine Wunschliste. Oft kaufe ich Geschenke sogar direkt, wenn sie gerade im Angebot sind, und lege sie in meinen Geschenkeschrank. So habe ich für Geburtstage, Weihnachten, Ostern oder wie gerade die Zuckertüte fast immer schon etwas da.
Wenn Familie oder Freunde fragen, was sich die Jungs wünschen, muss ich nicht lange überlegen und sende über https://www.nocake.de die Listen.
❤️ 9. Unterstützung annehmen
Ich weiß, dass nicht jede Familie dieses Glück hat. Deshalb bin ich unglaublich dankbar, dass meine zwei Jungs je einen Papa haben, die viel Zeit mit ihnen verbringen. Zudem haben wir noch Großeltern, die auch gerne Omi und Opa sind.
Hilfe anzunehmen ist keine Schwäche. Sondern ein Geschenk.
🤍 10. Der wichtigste Mom-Hack überhaupt
Perfekt muss hier niemand sein. Manchmal gibt es Brote, TK Pizza oder etwas vom Döner um die Ecke zum Abendessen. Manchmal bleibt die Wäsche liegen. Manchmal sieht unsere Garderobe chaotisch aus. Und manchmal explodiert gefühlt der Abstellraum. 😄
Aber wir kuscheln. Wir lesen Bücher. Wir essen spontan draußen. Wir reisen. Wir lachen. Und ich glaube, unsere Kinder werden sich später nicht daran erinnern, ob immer alles ordentlich war.Sondern daran, wie sich Zuhause angefühlt hat.❤️
Erzählt doch mal!
Habt ihr einen Mom-Hack, der euren Familienalltag leichter macht?
Dann schreibt ihn gerne in die Kommentare. Vielleicht ergänze ich ihn sogar in diesem Beitrag.
PS: Dieser Artikel wird wahrscheinlich nie ganz fertig sein. Immer wenn ich merke, dass uns etwas den Familienalltag erleichtert, ergänze ich hier einen neuen Mom-Hack. Schaut also gerne immer mal wieder vorbei. 😊
